Kombi-Diele sibirische Lärche 27x143x3000 mm grob/fein geriffelt u/s-hf
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Beschreibung

Kombi-Diele sibirische Lärche 27x143x3000 mm grob/fein geriffelt u/s-hf

Kombi-Diele sibirische Lärche 27x143x3000 mm / Sortierung: u/s-hf

Holztypische Merkmale sibirische Lärche
Äste sind für Nadelhölzer ein sehr typisches Holzmerkmal und kommen vor. Falls direkt an der Kante oder waagerecht auf der Oberseite der Terrassendiele ein Ast verläuft, dann kann es passieren, dass dieser an dieser Stelle herausfällt. Leider ist dieser Umstand nicht immer vermeidbar und daher kein Grund zur Beanstandung. Rindeneinwüchse und Harzgallen können bei Nadelhölzern vorkommen. Als Folge der nicht gleichmäßigen Struktur (Wachstumsanomalie) des Holzes finden die Schrumpfungsprozesse (gerade in warmen Jahreszeiten) bei der Austrocknung nicht gleichmäßig statt. Folge ist ein Auftreten von Breitenunterschieden, Trockenrissen und Krümmungen/Verdrehungen. Umgekehrt quillt Holz, wenn es unterhalb seines Fasersättigungsbereiches Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt (dieses ist vor Allem im Herbst/Winter der Fall). Auch durch sorgfältigste Rohholzauswahl lässt sich dieser Effekt nicht verhindern. Breitenunterschiede, Trockenrisse und Krümmungen/ Verdrehungen sind grundsätzlich zulässig, da die statischen Eigenschaften von Holz nicht negativ beeinflusst werden. Unser Tipp: Falls einige Dielen Krümmungen aufweisen sollten, können Sie zur Verlegung des Holzes mit Hilfe von Spanngurten, Hebelwerkzeugen oder Schraubzwingen in Verbindung mit Abstandshaltern das Holz
in die gewünschte Position bringen. Nach dem Hereindrehen der Schrauben baut sich die Spannung im Holz mit der Zeit ab. Alle Terrassendielen aus Holz sind grundsätzlich keine Barfußdielen! Da sich alle Hölzer, unabhängig von der Qualität oder Oberflächenbeschaffenheit (gehobelt bzw. geschliffen), insbesondere in der Breite ausdehnen bzw. zusammenziehen, können mit der Zeit die oben genannten Trockenrisse entstehen, welche das Risiko der Splitterbildung erhöhen. Es kann vorkommen, dass einige sibirischen Lärchen-Terrassendielen längsseitig einen Kern (Markröhre) beinhalten. An diesem sind kleine Trockenrisse möglich, die die Stabilität des Holzes nicht beeinflussen.
Grundsätzlich neigen alle Terrassendielen zum Wölben bzw. Schüsseln, weshalb sich diese Eigenschaft insbesondere nach längeren Trocknungsperioden bemerkbar machen kann und in Kauf genommen werden muss. Beim Hobeln und Fräsen sind trotz hoher Sorgfalt und scharfen Werkzeugen raue Stellen, Astausrisse und Vertiefungen - insbesondere im Bereich von Ästen oder entgegen der Bearbeitung gerichteten Holzfasern sowie vermehrt im Endbereich von Terrassendielen - nicht immer zu vermeiden. Daher sind dies Dinge, welche keinen Reklamationsgrund darstellen. Je nach Wuchsgebiet (z.B. Höhenlage, Untergrund) und Alter des Baumes können Farb- bzw. Gewichtsunterschiede vorkommen, welche die Dauerhaftigkeit sowie Stabilität des Holzes nicht beeinträchtigen. Mit der Zeit nimmt das Holz eine silbergraue Färbung an, wodurch sich Farbunterschiede angleichen. Ebenfalls gleichen sich diese geringfügig nach einem Öl-Anstrich in einem dunkleren Farbton an. Aufgrund des Sonnenlichts dunkelt das Holz um den Bereich der Stöckerung herum nach, während die Terrassendiele unter dem Zwischenleger seinen ursprünglichen Farbton behält. Das Stöckern der einzelnen Lagen soll Schimmelbildung vorbeugen. Aufgrund der Gerbstoffe im Holz reagiert die sibirische Lärche mit Eisen, wodurch z.B. Flugrost graublaue bis schwarze Verfärbungen hervorrufen kann. Es bestehen keine negativen Auswirkungen auf die Dauerhaftigkeit, Resistenz oder Statik des Holzes. Zudem gleichen sich die Verfärbungen unter natürlicher Witterung, im Zuge der Vergrauung der Terrassendielen, über die Zeit etwas an. Alternativ besteht die Möglichkeit die Terrassendielen mit Natriumdithionit, Wasserstoffperoxid oder Oxalsäure (in Apotheken erhältlich) zu reinigen. Hierzu wäre die Gebrauchsanweisungen dringend einzuhalten und fachgerechter Rat einzuholen.

Merkmale us/sf hobelfallend

Äste
-Punktäste, schwarze Punktäste bis 5 mm
-gesunde fest verwachsene teilweise verwachsene, rindenumrandete Äste
-bis zu 10% der Profilbreite + 50 mm
-Durchfalläste , Astlöcher, Fauläste bis 30 mm max. 2 Stk./Länge

Ausgeschlagene Stellen
- beschädigte Kantenäste und weitere Stellen bis 40 % der max. Astgröße

Harzgallen
- bis zu einer Größe von 2 x 35 mm oder entsprechend in mm² unbegrenzt
- 3 Harzgallen bis max. 6 x 150 mm oder entsprechend in mm² je 1,5 m Länge

Risse
- durchgehende Risse an den Hirnseiten bis 30 cm Länge
- trocknungsbedingte geringe Risse bis 1/3 der Brettlänge auf der Sichtseite
- Rückseite entsprechend 1 Breitseite trocknungsbedingte Risse zulässig soweit der Zusammenhalt gewährleistet ist
- Trocknungsbedingte sternförmige Risse im Ast werden nicht berücksichtigt soweit der Ast erhalten ist.
- ausgeschlossen sind Risse von Breit- zu Schmalseite verlaufend und Ringschäle

Markröhre
- auch auf der Sichtseite zulässig

Farbe
- leichte Verfärbung zulässig
 - metallische Verfärbungen durch Pickhaken / Nägeln zulässig soweit kaum sichtbar

Pilzbefall
- im Kernholz nicht zulässig
- Fäule nicht zulässig

Insektenbefall
- nicht zulässig

Baumkante
- Rückseite / 1 Breitseite max. 1/3 der Stärke auf 1/4 der Länge möglich

Rindeneinwüchse
- auf der Sichtseite vereinzelt zulässig

Verformung
- Lärche neigt zur Schüsselung und Verzug,
- die fachgerechte Verlegung muss gewährleistet sein

Mech. Bearbeitung
- 3 Seiten sauber gehobelt, 1 Breitseite / 2 Schmalseiten
- geringe Hobelfehler auf max. 10 % der Brettlänge zulässig
- Rückseite ohne Anforderung, Maßhaltigkeit muss gewährleistet sein

Befestigung 
Bei Fassadenbekleidungen aus Sib. Lärche mit Nut-Feder Ausführung empfehlen wir abweichend zu den Fachregeln des BDZ Teil 1 grundsätzlich eine 2-fache Befestigung mit Edelstahlschrauben.
Für die Befestigung von Terrassendielen aus sibirischer Lärche verwenden Sie unbedingt Material aus rostfreiem Edelstahl (V2A bzw. V4A). Einfache, verzinkte Materialien reagieren mit einigen Inhaltsstoffen des Lärchenholzes. Dies kann zu unschönen Verfärbungen und dunklen Laufspuren auf dem Holz führen, die sich nicht mehr entfernen lassen. Bei einer nicht-sichtbaren Befestigung (Halter) reichen verzinkte Schrauben aus, da diese unter den Dielen verschraubt werden.

Pflege:
Zur Pflege Ihrer Holzterrasse fegen Sie die Dielen regelmäßig ab und ölen Sie diese ein bis zweimal im Jahr (Frühjahr und Herbst). Durch das Öl werden die Fasern des Holzes gesättigt und eine Wasseraufnahme verringert, sodass das Holz weniger quellt und schwindet. So beugen Sie der Rissbildung vor, welche gerade im Sommer durch die starken Temperaturschwankungen auftreten kann. Wenn eine Terrasse frisch verlegt wurde, sollte diese 3-4 Wochen bewittert werden, bevor man diese ölt. So kann das Holz das Öl besser aufnehmen. Verwenden Sie bei Bedarf einen Holz-Entgrauer oder einen Terrassenreiniger. Bei Moos- und Algenbewuchs empfehlen wir die Reinigung mit einem speziellen Grünbelag-Entferner. Bitte verwenden Sie zum Abschrubben der Dielen keine Drahtbürste, sondern einen weichen Schrubber oder eine Wurzelbürste. Nach der Reinigung empfehlen wir Ihnen, die Holzterrasse mit einem pigmentierten Terrassenöl zu behandeln. Damit verzögern Sie die Vergrauung und Ihre Terrassendielen behalten länger ihren natürlichen Holzfarbton.

Eine Lieferung gegen Aufpreis ist möglich, diese würde im Rahmen einer Sammeltour erfolgen, innerhalb ca. 20 Werktagen = 4 Wochen + Feiertage nach Zahlungseingang. Für die Kalkulation der Frachtkosten benötigen wir die Menge + Ihre PLZ.

Eine Abholung kann nach Vereinbarung sofort erfolgen!


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